Die Zukunft muss man nicht voraussehen,
man muss sie möglich machen (Antoine de Saint-Exupéry)
Was verstehen wir unter Social Software?
Als Social Software werden Software-Systeme bezeichnet, die die menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit unterstützen. Den Systemen ist gemeinsam, dass sie Aufbau und Pflege sozialer Netzwerke unterstützen und weitgehend mittels Selbstorganisation funktionieren. Oft wird dieser Begriff synonym mit Web 2.0-Anwendungen verwendet.
Social Software nutzt:
... Weblogs: Ein Weblog kann als eine Website angesehen werden, die zusätzlichen Elemente enthält. Zum Beispiel können neue Eintragungen abonniert werden (damit erhält man die Funktion eines Newsletters gleich mitgeliefert!). Wunderbar geeignet ist dieses Tool auch für Experten/innen-Runden oder für Nachbereitungen von Kongressen, die ortsunabhängig (weiter)geführt werden sollen. Ein Beispiel: Blog einer Deutsch-als-Fremdsprache Community.
... Die Abonnement-Funktion via RSS ist eine der einfachen, aber sehr wirklungsvollen Werkzeugen, die das Arbeiten im Internet wesentlich effektiver machen.
.... Wiki: ist eine im Internet verfügbare Seitensammlung, die von den Nutzeenden nicht nur gelesen, sondern auch online geändert werden kann. Sehr bekannte Beispiele sind das Online-Lexikon Wikipedia oder der Online-Reiseführer Wikitravel.
.... Live-Online Klassenräume: Veranstaltungen, bei denen Lernende und Vortragende gemeinsam mittels Internet lernen oder arbeiten. Dabei wird Internet-Telefonie verwendet. Es können gemeinsam Präsentationen diskutiert oder auch Websiten betrachtet werden. Man kann miteinander sprechen und sich auch schriftlich austauschen. Testen Sie selbst die vielfältigen Möglichkeiten.
.... Eine weitere Form der synchronen Online-Kommunikation ist über die Anwendung Skype möglich. Hier können mehrere Personen "Telefonate" miteinander durchgeführen. Darüber hinaus ist mit den GesprächspartnerInnen ein "Instant Messaging" - das Schicken von schriftlichen Sofortnachrichten, unabhängig von einem Gespräch-, möglich.
.... Im Laufe der Zeit sammeln sich viele Favoriten an. Diese sind im eigenen Browser oft schwer wiederzufinden. Sogenannte Social Bookmarking.Services ermöglichen es, erstens diese nach mehreren Kriterien abzulegen (zu "taggen"). Zweitens diese im Internet abzulegen, sodass man auf diese von allen Computern (auch vom Hotelcomputer im Urlaub oder vom Seminarcomputer beim Kurs) aus auf die eigenen Lieblings-Sites zugreifen kann. Drittens ist es auch möglich in den Linklisten der anderen, die dieses Webservice nutzen, nachzusehen, ob sich nicht da auch interessante Website-Empfehlungen befinden. Einer der ersten Anbieter war delicious, ein anderer, deutschsprachiger Anbieter ist Mister Wong.
In der Literaturliste sind empfehlenswerte Links zu Broschüren und Bücher aufgelistet.



